Festspielhaus Baden-Baden
Das Festspielhaus Baden-Baden ist mit 2500 Plätzen das größte Opern- und Konzerthaus Deutschlands, und doch betritt man es durch einen Bahnhof. Das Entrée bildet der 1904 erbaute Stadtbahnhof der Belle Époque, der bis zur Stilllegung der Stichstrecke 1977 Züge empfing. Dahinter setzte der Wiener Architekt Wilhelm Holzbauer einen riesigen modernen Saal, eröffnet am 18. April 1998 unter der Leitung von Valery Gergiev. Nach schwierigen Anfangsjahren gelang dem Haus etwas in Europa Einmaliges: Seit 2002 kommt es ganz ohne öffentliche Zuschüsse aus, getragen von Kartenverkauf und Mäzenen.
Ohne eigenes Ensemble arbeitet das Festspielhaus nach Festivalart und holt die besten Orchester und Solisten der Welt in die Kurstadt. Der größte Coup gelang 2013, als die Berliner Philharmoniker ihre Osterfestspiele von Salzburg nach Baden-Baden verlegten und die erste Ausgabe mit der Zauberflöte eröffneten, inszeniert von Robert Carsen und dirigiert von Simon Rattle, die erste szenische Aufführung von Mozarts Oper in der Geschichte des Orchesters.
Architekt: Wilhelm Holzbauer
Hier auf der Bühne
2 termine
Vorstellungstermine
Data: open sources (opera houses, ticketing platforms, Wikidata). Part of the worldwide Die Zauberflöte map.
