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Papageno
München, Deutschland

Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper

Münchens Nationaltheater ist zweimal ausgebrannt und zweimal wiedererstanden. Im Auftrag König Max I. Joseph nach Plänen von Karl von Fischer errichtet, öffnete es 1818 und brannte schon im Januar 1823 nieder, in jener Nacht war das Löschwasser gefroren. Leo von Klenze baute es bis 1825 wieder auf, mit dem griechischen Tempelportikus am Max-Joseph-Platz. Im Oktober 1943 zerstörten Bomben das Haus; der aufwendige Wiederaufbau wurde 1963 vollendet, der klassizistische Saal fasst heute über 2000 Besucher. Wagner brachte hier in den 1860er Jahren Tristan und Isolde und Die Meistersinger zur Uraufführung.

Als Sitz der Bayerischen Staatsoper hat das Haus tiefe Mozart-Wurzeln, schon 1781 hob die Münchner Hofoper den Idomeneo aus der Taufe. Die Zauberflöte besitzt hier eine eigene Institution: August Everdings Inszenierung von 1978 mit Jürgen Roses märchenhaften Bildern. 2004 aufgefrischt, steht sie bis heute im Repertoire und hat Generationen von Münchnern zu Tamino und Papageno geführt.

1653eröffnet
6Zauberflöten diese Saison

Hier auf der Bühne

Mozart: Die Zauberflöte
Bayerische Staatsoper
20. Nov. – 6. Dez. 2026
6 termine
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