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Zürich, Schweiz

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich

Zürich verlor sein erstes festes Theater, das Actientheater, in der Silvesternacht 1889/90 an ein Feuer. Die Stadt beauftragte das Wiener Büro Fellner & Helmer, das Dutzende europäischer Theater gebaut hatte, und das neue Stadttheater öffnete am 1. Oktober 1891 mit Wagners Lohengrin. Seit 1964 heißt das Haus am See Opernhaus Zürich; es fasst rund 1100 Plätze und erhielt zwischen 1982 und 1984 eine gründliche Sanierung samt Erweiterungsbau.

Seine Bühne bot Komponisten Zuflucht, die die Nazis zum Schweigen gebracht hatten: Bergs Lulu wurde hier 1937 uraufgeführt, Hindemiths Mathis der Maler folgte 1938, und 1957 kam die szenische Uraufführung von Schönbergs Moses und Aron. Mozart prägte den modernen Ruf des Hauses. Nach ihrem wegweisenden Monteverdi-Zyklus erarbeiteten Dirigent Nikolaus Harnoncourt und Regisseur Jean-Pierre Ponnelle hier in den 1980er Jahren einen Mozart-Zyklus, die Zauberflöte eingeschlossen, holten die historisch informierte Aufführungspraxis ins Opernhaus und sorgten für internationale Aufmerksamkeit. Seither gehört die Oper fest zum Zürcher Repertoire.

1100Plätze
1965eröffnet
12Zauberflöten diese Saison

Architekt: Fellner & Helmer

Hier auf der Bühne

Die Zauberflöte
Opernhaus Zürich
20. Sept. – 23. Apr. 2027
12 termine
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Vorstellungstermine

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