Mit 24 nahm sie die Königin der Nacht unter Klemperer auf, ganz eisiges Glitzern, und kehrte zwei Jahrzehnte später als die wärmste Pamina der Schallplatte zurück. Nur ganz wenige haben beide Seiten dieser Oper besessen.
Sie kam aus Bratislava, ging Anfang zwanzig an die Wiener Staatsoper und verbrachte drei Jahrzehnte damit, die Kunst des mühelosen Klingens zu verfeinern. Die späten Partien wurden wärmer, wie die Stimme selbst; sie starb in München mit nur vierundfünfzig, und Kollegen sprechen bis heute so über sie, wie das Publikum über ihren Gesang sprach.